Segelyacht Saphir

Technische Daten:
Modellname: Saphir
Hersteller: Graupner
Type: vorbildähnliche Hochsee-Segelyacht
Länge: 950 mm
Breite: 240 mm
Antrieb: -
RC-Funktionen: Ruder, Segelverstellung
Baujahr: 2004
Anmerkungen: Nachbau einer der elegantesten und schönsten Hochsee-Segelyachten
Einsatzbereit: JA

Saphir Saphir
Segelyacht Saphir beim Ablegen Segelyacht Saphir

Weihnachten 2003 bekam ich dieses wunderschöne Modell von meiner lieben Frau. Da Schiffsmodelle
wesentlich haltbarer als Flugmodelle sind, wird es auch 2004 wieder einen Bootsbaukasten geben....
Bereits nach den Weihnachtsfeiertagen wurde mit dem Bau - eigentlich Montage - der Segelyacht begonnen.
Nicht ganz überzeugen konnte die Qualität des enthaltenen ABS-Fertigrumpfes, hier war erhebliches
Nacharbeiten nötig. Der Rumpf hatte eine matte, schon fast rauhe Oberfläche mit zahlreichen Kratzern
und Unebenheiten. Im Bugbereich fand ich eine extrem dünne Stelle an der das Licht durchschien, so dünn,
daß man sie mit dem bloßen Finger durchstoßen hätte können. Ich verstärkte diese Stelle von innen mit
einem ABS-Abfallstück und reichlich Stabilit. Nach mehreren Spachtel- und Schleifdurchgängen hatte der
Rumpf endlich die gewünschte glatte Oberfläche und konnte lackiert werden. Bisher war ich vom Marktleader
andere Qualitätsstandards gewohnt, die Firma Graupner muß wirklich froh sein, daß dieser Rumpf nicht dem
Autor einer Schiffsmodell-Fachzeitschrift in die Hände gefallen ist...

Saphir Saphir
Segelyacht Saphir Segelyacht Saphir

Lob gibt es aber auf jeden Fall für alle anderen Teile des Baukastens und Beschlagsatzes, besonders
pfiffig fand ich die Verwendung von superleichten CFK-Rohren für Mast, Fock- und Großbaum. Etwas anspruchs-
voll ist auch das paßgenaue Zurechtbiegen der Drahtteile für Bug- und Heckreling, hier wird so mancher
Einsteiger ins Schwitzen kommen. In gewohnter Qualität präsentiert sich die Bau-und Montageanleitung, hier
merkt man sofort die Handschrift der Profis: Jedes noch so kleine Detail wird ausführlich beschrieben und
durch unmißverständliche Skizzen und Zeichnungen ergänzt, selbst ein unbedarfter Neueinsteiger müßte damit
klarkommen. Beide möglichen Bauvarianten - Segelverstellung mittels Standardservo oder mittels Segelwinde -
werden vorbildlich anhand der Schotführungen erklärt. So gingen auch die Arbeiten an den nächstfolgenden
freien Wochenenden zügig voran und bereits im März konnte zur Jungfernfahrt gestartet werden. Das nach
Katalogvorlage lackierte und mit einer Hitec Segelwinde ausgerüstete Boot lief von Anfang an völlig
problemlos und das tolle Fahrbild entschädigt mich nun vollends für die Zusatzarbeiten am Rumpf.
 
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